Sensorische Integration für Vorschulkinder

Lernschwierigkeiten vermeiden

Katja Higatzberger zu diesem Vormittag:

Viele Schulprobleme können selbst dann auftreten, wenn Kinder fleißig lernen und sich anstrengen. Meist sind Teilleistungsschwächen die Ursache, die von jedem individuell wahrgenommen werden. Im Talentegarten begleiten wir zahlreiche Kinder und können daher – auf Grund unserer langjährigen Erfahrung – Teilleistungsschwächen rasch erkennen. Oft sind es nur wenige Fragen, die wir stellen müssen, um ein Bild davon zu erhalten, was die Ursache für die Schwierigkeiten sein könnte.

Kommen die Kinder erst zu uns, wenn Schulprobleme bereits auftreten, haben sie häufig mit Frust, Motivationsproblemen und einem geringen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Bedingt durch die negativen Rückmeldungen ihrer Umwelt, stehen einige sogar kurz vor der Schulverweigerung.

 

In der Talentegarten-Vorschule wollen wir es gar nicht so weit kommen lassen! In Kleinstgruppen trainieren die Kinderden Umgang mit ihren Körpern und üben gezielt, was im Kindergarten noch nicht so ganz klappen will. Ebenso werden die Eltern beraten sowie Fragen zum Übergang in die Volksschule beantwortet. 


Warum Andrea die perfekte Trainerin für diesen Vormittag ist:

Andrea Magdoin-Braunsdorfer ist Lerntherapeutin und Trainerin für sensorische Integration. Sie ist auf einem Ohr taub und musste immer wesentlich mehr Anstrengung und Energie aufbringen, um ebenso gut in der Schule zu sein, wie andere Kinder ihres Alters. Daher weiß sie sehr gut, wie schwierig es ist zu lernen, obwohl eine der Teilleistungen schwach ist. In der Talentegarten-Vorschule werden die Kinder von Andrea liebevoll gefördert und gestärkt, um schulischen Problemen vorzubeugen.


Woran erkennen Sie, dass Ihr Kind bei diesem Vorschulvormittag richtig ist:

Als Elternteil ist es nicht immer leicht festzustellen, ob ein Kind Unterstützungin der sensorischen Integration braucht. Daher geben wir Ihnen ein paar Hinweise. Diese sind als Indizien zu sehen. Nicht alle müssen zutreffen. Vertrauen Sie auch dem Urteil Ihrer Kindergartenpädagogin und wenden Sie sich bei Fragen an Katja Higatzberger oder Andrea Magdoin-Braunsdorfer.

 

Am Spielplatz

·         Ihr Kind hat sehr lange gebraucht, bis es manche Spielgeräte wie die Rutsche oder Schaukel benutzen wollte oder vermeidet diese bis heute.

·         Es spielt nicht gerne im Sand oder ist dabei auffällig ordentlich und sauber.

 

Beim Kuscheln

·         Ihr Kind kuschelt sehr gerne besonders fest.

·         Ihr Kind vermeidet Berührungen und will auch nur ganz selten mit Ihnen kuscheln.

 

Verhalten und Vorlieben

·         Ihr Kind ist selbst häufig laut, beschwert sich aber, wenn andere laut sind.

·         Ihr Kind stößt häufig an Gegenständen oder anderen Menschen an.

·         Ihr Kind ist häufiger grob zu anderen, bemerkt es aber nicht.

·         Ihr Kind ist ein richtiger „Dreckspatz“. Wenn es sich schmutzig gemacht hat, bemerkt es das nicht.


 

In der Bewegung

·         Ihr Kind hat Schwierigkeiten, sein Ruhe-Gleichgewicht zu halten es kann beispielsweise nicht auf einem Bein stehen oder balancieren.

·         Ihrem Kind fällt es schwer, still zu sitzen, es zappelt bei vielem was es tut auch beispielsweise beim Essen.

·         Ihr Kind ist auffallend unsportlich.

·         Ihr Kind kann nicht flüssig die Treppe steigen, sondern zeiht immer ein Bein hinter dem anderen her

·         Ihr Kind ist nicht beidbeinig gekrabbelt, sondern hat ein Bein nachgezogen, ist gerobbt oder hat das Krabbeln gänzlich übersprungen.

 

Beim Spielen

·         Ihr Kind kann sich schwer konzentrieren und möchte die Spiele häufig nach kurzer Zeit bereits wieder wechseln.

·         Ihr Kind malt nicht gerne und hat noch eine ungeschickte Stifthaltung.

 

·         Ihrem Kind fällt es schwer, Ausdauer zu zeigen.